Gedichte

Frühling  (Gedichte) Verfasst: Samstag, den 06. März 2010 14:10

      

                Erste Frühlingsboten

 

                                                                         

Frühling ist...

 

Frühling ist

wenn dein Herz

sich öffnet 

 

Frühling ist

wenn deine Seele

lacht

 

Frühling ist

wenn des Lebens

Liebe

aus dir

etwas Wunderbares

macht

 

Frühling ist

wenn des Friedens

Himmel

deinen Tag

mit blau bemalt

 

Frühling ist

wenn deine

innere Sonne

voller Kraft 

nach außen strahlt

 

Frühling ist

die kleine Freude,

eine Zeile

im Gedicht

 

Frühling ist

die lang ersehnte

Wiederkehr

des Lichts

 

 

(c) Silke Kühn 2010 

 

Leider hat sich der Frühling

verabschiedet.Wir haben 20 cm

neu Schnee.

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Augenzwinkernd  (Gedichte) Verfasst: Sonntag, den 20. Dezember 2009 20:59

 

                                                           

             Augenzwinkernd 

 

Ich sag es dir

mit einem Lächeln

und mit einem Kuss:

 

Liebes Menschenkind,

es gibt für dich

kein "Sollte"

und kein "Muss"

 

Hör, was dein Herz

dir singt,

tu, was dir 

Freude bringt - 

 

Und selbst dies

ist nicht der Weisheit

letzter Schluss

 

 

© Silke Kühn 

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Winter  (Gedichte) Verfasst: Sonntag, den 20. Dezember 2009 20:45

 

 

          

               Winter

 

Der Winter kam über Nacht, auf weissen Socken,

will uns mit seiner Pracht  nach draussen locken.

Die Schneeschicht glitzert hell und fein,

doch fällst du auf den Zauber rein,

und gehst hinaus ganz ohne Mütze,

dann  fehlt dir schnell die Ofenhitze.

Die Zähne klappern, kalt die Ohren,

die Nasenspitze halb erfroren.

Kalte Finger und Füsse wie ungesund,

du schnatterst wie ein junger Hund.

Du denkst mit Sehnsucht an den Ofen,

wie schön wär’s auf dem Sofa poofen,

die Füsse in die Länge strecken,

eingepackt in warme Decken.

Doch das genau wär‘ grad verkehrt,

wenn du geschippt und Schnee gekehrt,

zieh Unterwäsche an aus dickem Stoff.

Als nächstes brauchst du aber noch,

Dicke Kleider, Handschuh‘ warmer Schal,

ein dünner Kittel wird zur Qual.

Schuhe gefettet und gut geschmiert,

dass es dich nicht an die Flossen friert.

Stülpst du ‘ne Kappe auf die Rübe,

wäre das bestimmt nicht übel.

Dann geh hinaus, hüpf in den Schnee,

so gut  gepolstert tut’s nicht weh.

Roll lachend den ganzen Hang hinab,

renn wieder rauf, und mach nicht schlapp.

Türm Schnee zu einem Berg rasch auf,

und bau ein grosses Schneehaus draus.

Setz dich mit deinen Kindern rein,

schenkt euch ‘nen heissen Kakao ein.

Dazu noch Brezeln, mit Butter geschmiert,

ich mach eine Wette dass dich nicht friert.

Danach fahr‘ Schlitten, wie früher mit juchzen,

einen grösseren Spass musst du noch suchen.

Hast du noch immer übrige Kraft,

ich wette, dass das Eislaufen dich schafft,

sause mit Freude auf glitzernden Bahnen,

dann wird deine Kraft sehr rasch erlahmen.

Auf dein Zuhause darfst du dich jetzt freuen,

dieser Tag wird dich bestimmt nicht reuen.

Ein Rat, bleib‘ weg vom wärmenden Feuer,

denn es beisst in den Gliedern dich ungeheuer,

es schmerzen die Finger und nägeln die die Beine,

die Wärme dringt ein, das ist das gemeine.

Doch schimpfe nicht, sei trotzdem ganz froh,

denn jetzt war es wieder einmal so,

wie vor Jahren, als wir noch als Kinder,

ihn nicht erwarten konnten, den eiskalten Winter.

                

 

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Neues Licht  (Gedichte) Verfasst: Montag, den 19. Oktober 2009 10:48

 

                          

Neues Licht

 

Lass mich los,

sagte das Gerümpel

meiner Gedanken -

Ich stehe

deinem Glück

ohnehin nur

im Weg

 

Lass uns los,

sagten die 

versammelten Gefühle

veralteter Schmerzen - 

Wir passen

nicht mehr

in deine neue Welt

 

Ich überlege kurz,

doch ich zögere nicht

 

Ich entscheide mich:

Weg damit!

 

Und schaffe Platz

für neues Licht

 

 

© Silke Kühn 

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Wunsch  (Gedichte) Verfasst: Montag, den 12. Oktober 2009 22:40

Wunsch

 

Ein Leben

wie Urlaub

 

Morgens aufstehen

und mich fragen:

Was mach' ich heute?

 

Eine Runde 

im Pool drehen,

in der Sonne 

frühstücken,

malen,

schreiben,

träumen

 

Einfach da sein,

mittendrin

in der wunderbaren

Schöpfung des Universums

 

Dazugehören,

leben und

glücklich sein

 

 

© Silke Kühn 

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